Frage:
Wir haben beschlossen, dass wir unseren Neubau mit Erdwärme beheizen wollen, sind aber aufgrund der vielen Fakten und technischen Informationen noch etwas durcheinander. Es wurde uns schon eine Reihe an Angeboten unterbreitet, darunter war eine Anlage, bei der zwei Wärmepumpen separat voneinander Warmwasser erzeugten bzw. heizten und eine zweite Anlage, bei der eine Wärmepumpe beide Aufgaben gleichzeitig übernahm. Die Erdwärmeheizung möchten wir an eine Fußbodenheizung anschließen, weil wir gehört haben, dass dies die effektivste Art ist, um die Energie zu nutzen. Muss die Fußbodenheizung mit Hilfe von Klipsen oder mit Tackernadeln am Estrich befestigt werden? Oder geht vielleicht beides? Und sollten wir uns eine Einzelraumregelung zulegen? Wir hätten diese gern für die Zimmer unserer Kinder und für unser Schlafzimmer. Oder lohnt sich diese Regelung nur für drei Räume überhaupt nicht?
Antwort:
Für welche Art der Anlage Sie sich letztlich entscheiden, ist im Prinzip Ihre Sache. Es bestehen keine wesentlichen Qualitätsunterschiede zwischen den beiden Systemen, die Sie beschrieben haben. Für die Befestigung der Fußbodenheizung sind Klipse am günstigsten. In dem Fall wird die Heizung nämlich an einer Art Gitter befestigt und die genauen Abstände für die Verlegung werden berücksichtigt. Bei Tackernadeln weichen die Verleger manchmal davon ab. Eine Einzelraumregelung brauchen Sie nicht, denn Sie können auch direkt an der Wärmepumpe die gewünschten Temperaturen für einzelne Zimmer eingeben bzw. per Hand einen hydraulischen Abgleich vornehmen.
